Freitag, 16. März 2012

Carl Sternheim: Die Hose

Premiere: 4. April 2012 um 20 Uhr
Nur 4 Vorstellungen: 5. 6. 7. April
Tickets 030-4410009
ticket@tisch2009.de

Die SCHWEBEBÜHNE präsentiert Carl Sternheims beste Komödie „DIE HOSE“ im Theater im Schokohof TISCH. Sternheim, bekannt als der „deutsche Molière“, hat seine Stücke „Komödien aus dem bürgerlichen Heldenleben“ genannt. Mit scharf geschliffenen Pointen und ätzendem Witz kritisierte er das verlogene und verklemmte Bürgertum.
Am Anfang steht eine unfreiwillig-peinliche Entblößung. Luise Maske verliert bei einer Parade ihre Hose. Diese lächerliche Begebenheit genügt, um ihren Ehemann in Raserei zu versetzen und groteske Situationen auszulösen: Zwei aufgegeilte Beobachter der Szene werden zu Untermietern, die um die verschüchterte Luise buhlen. Scarron, ein steriler Rhetoriker der Liebeslust, ergeht sich in seinem Nietzsche-Enthusiasmus. Mandelstam, ein schwindsüchtiger Friseur, ein „Seifenschaumengel“, schwärmt von Wagner. Ehemann Theobald Maske, der brave deutsche Beamte, wird zum wildgewordenen Spießer, wenn er die unbefriedigte Nachbarin Deuter zum Sexualobjekt macht.

Die Hose
von Carl Sternheim

Inszenierung: Klaus Hoser

mit
Marie-Luis Pühlhorn
Eileen Osei
Tim Mehlis
Nikolaus Steidle
Markus März

Eine Produktion der Schwebebühne 2012







Dienstag, 29. März 2011

Nur 1 Vorstellung!

Kaspar Häuser Meer
Gastspiel der Schwebebühne

Am Freitag, 15. April 2011 um 20 Uhr
im Roderich, Glogauer Str. 19, Berlin-Kreuzberg

Montag, 27. September 2010

Thomas Melle - Autor der neuesten Schwebebühnenproduktion

1975 in Bonn geboren, lebt derzeit in Berlin. Studierte Komparatistik und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Seitdem ist er als Übersetzer und Schriftsteller tätig. Zusammen mit Martin Heckmanns verfasste er das Stück „4 Millionen Türen", das 2004 im Werkraum am Deutschen Theater uraufgeführt und auch als Hörspiel produziert wurde. Mit seinem Stück „Licht frei Haus" war Thomas Melle zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2006 eingeladen, die Uraufführung findet im Juni 2007 am Badischen Staatstheater Karlsruhe statt. Im Februar veröffentlichte Melle seinen ersten Erzählungsband „Raumforderung" (Suhrkamp, Frankfurt/M. 2007).
Das Stück wurde 2007 im Theater der Zeit abgedruckt.
Freitag, 24. September 2010

Licht frei Haus - Probenfotos

Montag, 20. September 2010

Neues Gastspiel im Tisch-Theater: Licht frei Haus

Zum 5. Mal gastiert die SCHWEBEBÜHNE im TISCH - Theater im Schokohof.

Premiere: 17. November 2010,
weitere Vorstellungen vom 18. - 20. 11.
und vom 25. - 28. 11.,
jeweils 20 Uhr.

Als Berliner Erstaufführung zeigen wir das Stück "LICHT FREI HAUS" des jungen Autors Thomas Melle.
Ort der fiktiven Handlung ist eine enge Hinterhofwelt. Mitten im Kiez. Ein altes heruntergekommenes Haus im Sanierungsgebiet. GENTRIFIZIERUNG heisst das Wort der Stunde und bedeutet Aufwerten eines Wohnviertels durch den Zuzug finanzkräftiger Schichten, also Zurichtung des Kiezes zu einer Luxus-Spielwiese.
In dieser Sozialfarce erlebn wir ein paranoides Quartett. Es treten auf: die schwangere, Drogen schnüffelnde Agnes, die sich in einem der Horrorfilme glaubt, die sie ständig konsumiert, der Ex-Student Moritz, ein frustrierter tablettensüchtiger Kulturpessimist, der sich zum Dichter stilisiert, der an MS erkrankte Hausmeister Heinz Zorsch, der sich in aberwitzigem Weltekel übt und die dauergeile Schlampe Margot Röhele, die sich von allen mal "den Stöpsel ziehen" lässt.
Erst als Stempel, ein gestriegelter durchgeknallter Sozialarbeiter ("ich habe eine Schwäche für schwangere asoziale Frauen") auftaucht, geschieht in diesem Chaos Unerwartetes.
Thomas Melle dichtet kein Elendsdrama in einer 1:1-Alltagssprache, er zeigt Hinterhofexistenzen jenseits dokumentarischer Originaltöne in einer Sprache, die die Sicht auf die Dinge, die unter der Oberfläche liegen, klärt. THEATER DER ZEIT schreibt: "Die Sprache oszilliert zwischen Stilisierung und Aggressivität, Philosophie und Punk..."
Was bleibt, ist eine humorunterwanderte Utopie der asozialen Realität: "Feiern bis sie kommen ... zusammenbleiben ... es ist nicht Liebe ... aber es ist etwas. Versuchen wir's?"

Inszenierung und Bühnenbild: Klaus Hoser
Musik: Andreas Stickel am E-Bass
Es spielen: Melanie Schneider, Viktoria Spindler, Steffen Rudek, Sascha Schlüter und als Gast Nikolaus Steidle
Donnerstag, 15. April 2010

Premiere von PUSH UP

Publikumsreaktionen:

"Ich bin beeindruckt... schöne Leistung... ich gratuliere!
Wunderbar gespielt."

"Ich bin wieder nicht enttäuscht worden."

"Supi, megageil!"

"Ich finde die Rolle der Maria total klasse."

"Die Schauspielerinnen finde ich frisch und lebendig."

"Mir hat es sehr gut gefallen. Ich glaube, das ist ein richtiges Frauenstück. Ich finde es gut, da ich denke, dass sich jede Frau in einer der Rollen wiederfindet."
Mittwoch, 14. April 2010

PUSH UP - Fotos von den Proben

Donnerstag, 4. März 2010

Push Up

Neues Abschlussprojekt der SCHWEBEBÜHNE
Push Up
von Roland Schimmelpfennig
Premiere am Mi. 14. April 2010 um 20 Uhr
und 15. 16. 17. / 21. 22. 23. 24. April
im Tisch, Theater im Schokohof, Ackerstr. 169 - 170




Dienstag, 29. September 2009

Kapsar Häuser Meer

von Felicia Zeller.

Neues Gastspiel der SCHWEBEBÜHNE
im TISCH (Theater im Schokohof)
Ackerstr. 169-170
Premiere am 4. Nov. 09, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen am 5., 6., 7. und am
11., 12., 13. und 14. November.

haeuser1

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Freitag, 10. April 2009

Krankheit der Jugend

von Ferdinand Bruckner

Neues Gastspiel der SCHWEBEBÜHNE
im TISCH (Theater im Schokohof)
Ackerstr. 169-170

Premiere 13. Mai, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen am 14., 15., 16. Mai
und am 20., 21., 22. und 23. Mai

Dienstag, 20. Januar 2009

Das Maß der Dinge - Fotos von der Premiere

Freitag, 29. August 2008

Das Maß der Dinge

Tragikomödie von Neil LaBute

Neues Gastspiel der Schwebebühne!

in der Schiller-Theater-Werkstatt
Bismarckstr. 110
10625 Berlin

Premiere am Mittwoch, 5. November 2008, um 19:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 6. - 9.11., jeweils 19:30 Uhr

Die Behandlung des Dramas eignet sich insbesondere ab Jahrgangsstufe 10, da sich sowohl das sich durch das Stück eröffnete Themenspektrum als auch dessen formale Gestaltung in den Rahmenvorgaben der Richtlinien und Lehrplänen (RL) wiederfinden lassen.

Interessantes und umfangreiches Material finden Sie unter
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/leselust/pdf/labute.PDF
Freitag, 11. April 2008

Incognito - Fotos von der Premiere

Samstag, 5. April 2008

Incognito - die Schwebebühne spielt...

... im Studiotheater Engelbrot am
So. 6. April um 20 Uhr.
Letzte Termine:
Di 15. und Mi 16. April - 20 Uhr.
Nutzt die Chance!

schauspielschule berlin der kreis
Erstes Foto von der Premiere

Erste Reaktionen auf Incognito

Publikumsreaktionen nach der Premiere

"... die Gangster waren authentisch, spannend und witzig, gerade für uns als junge Leute."

"Eine richtige Entdeckung in Moabit! Spannend bis zum Schluss."

"Endlich mal eine Kapitalismuskritik ohne erhobenen Zeigefinger! Und - überhaupt nicht doktrinär!"

"Sehr eindrucksvoll, wie drei junge Schauspieler einen Theaterabend tragen. Die Kurzauftritte von den drei Kollegen sind amüsante Highlights des Abends."

15 Jahre Schwebebühne

Zum Jubiläum steht eine Uraufführung auf dem Programm.
Klaus Hoser, der Gründer und Leiter der Schwebebühne hat die Mafiasatire Incognito von Richard Kuntzevich übersetzt und inszeniert. Auch in unserem Jubiläumsstück Incognito spielen wieder vielversprechende Talente ungewöhnliche Charaktere.
Viel Vergnügen bei einem spannenden Theaterabend.

I N C O G N I T O
Von Richard Kuntzevich
Aus dem Amerikanischen von Klaus Hoser


Eine Zeitbombe tickt unter dem Tisch in einem schäbigen
Appartement. Die Bombe ist in einem Koffer, ihr Name ist: Geld.

Zwei Kleinkriminelle und ein Mafiazögling sind scharf auf ihre
Anteile. „Warten auf Herrn Lazano“ oder „Der Tanz ums schnelle
Geld“ könnte auch der Titel dieser Mafiasatire sein. Eine kritische
Zustandsbeschreibung von dummen und zugleich zynischen
Losern unserer Gesellschaft, schonungslos und offen. Wer glaubt,
das Thema ist fern und hat nichts mit uns zu tun, hat die Strukturen
in denen wir leben nicht erkannt.
Die Dialoge sind ein rasantes Phrasengewitter. Die progressive
Akkumulation des Geldes ist der Plot, der in absurden Anekdoten,
Sexualphantasien und Greuelgeschichten ironisch abgehandelt wird.
Quentin Tarantinos virile Idioten lassen grüssen.
Herr Lazano hat die Macht und ist Herr über Geld und Leben.
Wird er kommen?

schauspielschule berlin der kreis

schauspielschule berlin der kreis

Inszenierung: Nach dem Regen

Sucking Dublin - Programmheft

Inszenierung: Urfaust

Über Klaus Hoser

Theater soll die Menschen faszinieren, fesseln und verzaubern. Dazu nötig sind: Talent und Handwerk. Die Schauspieler müssen ausgebildet werden, flüssig und verständlich zu sprechen, sich gut und entschlossen zu bewegen, locker und entspannt zu stehen, einfache Handlungen auszuführen und auf sie zu reagieren. Die Zuschauer wollen einen Menschen sehen, der spielend handeln kann, sie erwarten Spontaneität, Individualität und Kraft. Darsteller sollen lernen, wahrhaftig und mutig zu sein, Eigenschaften, die durch Phantasie und Freude am Spiel entwickelt und geübt werden können.
(Klaus Hoser)

In Duisburg geboren, lebt Klaus Hoser seit den 50er Jahren in Berlin, wo er Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften studierte. Dieses Studium schloß er mit Promotion ab. Schon zu dieser Zeit arbeitete Klaus Hoser als Regie-Assistent am Berliner Renaissance Theater bei Regisseuren wie Leo Mittler, Paul Verhoeven, Leonard Steckel, Ludwig Berger, Viktor de Kowa u.a., ein Jahr lang war er bei Bertolt Brecht am Berliner Ensemble.

1962 gründete er am Kurfürstendamm das Forum Theater, eine Avantgardebühne, die experimentelles, politisch-literarisches Theater, meist Uraufführungen unter Klaus Hosers Regie präsentierte. Neben Stücken von Peter Handke, Wolfgang Bauer und Tankred Dorst inszenierte Klaus Hoser 5 Erstaufführungen von Fernando Arrabal, u.a. auch die legendäre Aufführung von "und sie legen den Blumen Handschellen an". Aber auch vergessene oder unterdrückte Stücke kamen auf die Bühne: Goethes "Hanswurstiaden", Georg Kaisers "Der Soldat Tanaka", Ernst Tollers "Der entfesselte Wotan" und August Stramms "Rudimentär", letzteres ging auf Tournee durch Europa, Amerika und Kanada.

1975 gab er das Forum Theater auf und arbeitete fortan als freier Regisseur; unter anderem in Köln, Düsseldorf, Göttingen sowie auf internationalem Parkett in Nordafrika, Argentinien und Frankreich. Er inszenierte u.a. Sophokles "Antigone", Goethes "Stella", Kleists "Amphitryon", Shakespeares "Kaufmann von Venedig", Molières "Der eingebildete Kranke", Brechts "Heilige Johanna" sowie Musicals wie "Anatevka", "Linie 1", "Ab heute heisst du Sara" und "Der kleine Horrorladen".

Seit 1991 unterrichtet Klaus Hoser Schauspiel an der Fritz-Kirchhoff-Schule in den Fächern Szenenarbeit und Rollenstudium. Er leitet als Regisseur die Abschlussprojekte. Das Theater "Die Schwebebühne" bringt die Abschlussprojekte zur öffentlichen Aufführung durch Gastspiele an Berliner Theatern.

Bisherige Inszenierungen

Über die Schwebebühne

Die Schwebebühne, geleitet von Klaus Hoser, ist das Off-Theater der Schauspielschule Berlin "Der Kreis" (Fritz-Kirchhoff-Schule). Gelungene Projekte der Abschlussklassen schweben als Gastspiele in die Berliner Theaterszene ein.

Angefangen hat es mit Dacia Marainis „ Maria Stuart“, gefolgt von dem Dichterspektakel „Als mich die Lust...“ von K. Hoser. Mit Brechts „Furcht und Elend des dritten Reiches“ und der Aufführung von „Sucking Dublin“ des irischen Erfolgsautors Enda Walsh ging es weiter.
Der Schlagerkrimi „Zum letzten Gang“ von K. Hoser war ein Publikumserfolg in der UFA-Fabrik. Es folgten Genets „Zofen“, „Nicht Fisch nicht Fleisch“ von Franz Xaver Kroetz, „Nach dem Regen“ von Sergi Belbel , Lutz Hübners „Creeps“ und andere Stücke in der Schiller-Theater-Werkstatt, im Orph Theater, im Theater Forum Kreuzberg, im Carousel - Theater, im ENGELBROT und jetzt wieder im Tisch, Theater im Schokohof, Ackerstr. 169 in Berlin-Mitte.

Schwebebühne

Theater der Schauspielschule Berlin "Der Kreis" (Fritz-Kirchhoff-Schule)

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